Irisfoto mit dem Handy aufnehmen
Mit ein paar einfachen Regeln liefert jedes moderne Smartphone eine Aufnahme, aus der sich eine detailreiche Iris rekonstruieren lässt.
1. Das richtige Licht
Leuchte dein Auge mit einer Taschenlampe schräg von der Seite an – ideal ist die Taschenlampe eines zweiten Smartphones. Die Iris soll deutlich hell und vollständig erkennbar sein. Leuchte nicht frontal in die Pupille und verwende keinen direkten Kamerablitz von vorne: Beides erzeugt große Reflexe und überstrahlte Flächen ohne erkennbare Struktur.
2. Abstand und Ausschnitt
Halte das Handy etwa 15 bis 25 Zentimeter vom Auge entfernt. Die Iris sollte einen großen Teil des Bildes einnehmen, aber vollständig sichtbar bleiben. Nutze die Hauptkamera statt der Frontkamera – sie liefert deutlich mehr Details.
3. Fokus manuell setzen
Tippe im Kamerabild direkt auf die Iris und halte den Finger gedrückt, um Fokus und Belichtung zu fixieren. Reduziere die Belichtung leicht, wenn das Weiße im Auge ausbrennt.
4. Ruhig halten
Stütze die Hände ab oder lasse jemanden auslösen. Augen weit öffnen, kurz vorher blinzeln und den Blick leicht an der Kamera vorbei richten – das hält das Lid offen und die Iris frei.
5. Kurz prüfen
Zoome im Foto auf die Iris. Sind einzelne Fasern erkennbar, ist die Aufnahme gut genug. Wirkt alles glatt oder verwaschen, mach lieber eine neue Aufnahme.
Typische Fehler
- • Direkter Kamerablitz oder frontales Licht in die Pupille
- • Zu dunkle Iris ohne erkennbare Farben und Strukturen
- • Überstrahlte, weiße Flächen auf der Iris
- • Digitalzoom statt näher herangehen
- • Iris teilweise vom Augenlid verdeckt
- • Bewegungsunschärfe durch freihändiges Auslösen
- • Screenshot statt Originaldatei hochgeladen
